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Neues ist immer gut.

Frische Auszeichnungen, jüngste Kritiken, neue Projekte – hier lesen Sie, worüber wir uns freuen, was uns bewegt, zum Nachdenken bringt, was wir hinter uns haben oder demnächst vorhaben.

Rondo Magazin

 

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Adelphi Quartet gibt mehr als berührendes Konzert

Es war ein Haydn-Spaß: Die Streichquartette in G-Dur und h-Moll sorgten kürzlich für viel gute Laune im Auditorium. (…) spielten keck durch übermütige ewige intime Momente seiner zwei Werke. (…)

An diesem Abend konnte man saitennah erleben, dass Virtuosität sich nicht leichtfertig auf Fingerfertigkeit reduzieren lässt, sondern auch immer Gefühl und Ausdruck verlangt: Vorsprung durch Technik, klar, aber Technik ohne Gefühl – das ist nur müde Etüde, bestenfalls eitle Attitüde. Und die suchte man hier glücklicherweise vergebens.

 

Münchner Merkur, Volker Camehn, 11.3.2023

Geistvoll, tieftraurig und erschütternd

Das fabelhafte Adelphi Quartett zieht das Publikum mit dramatischen Werken von Bushra El Turk und Béla Bartók in seinen Bann. Auf eine veritable Achterbahn der Emotionen hat das fabelhafte Adelphi Quartett sein Publikum in Icking mitgenommen. Die vier konnten (…) schon mit den beiden Haydn-Quartetten überzeugen. (…) Dieselbe ansteckende
Spielfreude zeigten die jungen Musiker (…) auch in den anderen ebenso geistvollen Sätzen mit vielen Überraschungen.

Sparsam, aber in jedem Moment ganz bewusst, setzt das Ensemble sein feines Vibrato ein und gibt so dem wunderbar homogenen, durchweg transparenten Klang das ideale Maß an Tonfülle und Substanz mit.
Mit (…) abrupten Schwankungen zwischen lyrischen Momenten und “Barbaro”-Ausbrüchen hielt das Adelphi Quartett durchgehend die Spannung, die sich am Ende in begeistertem Applaus entlud.

 

Klangwelt Klassik Icking, Süddeutsche Zeitung, Friedrich-Karl Bruhns, 6.3.2023

Ein intensives Konzerterlebnis

 

Der aufgewühlte Kopfsatz ist für Mendelssohn ungewohnt dissonanzenreich, was die Vier in ihrem un bedingten Ausdruckswillen „gnadenlos” betonten. (…) Selbst der Gesang des Adagios erschien in fahlem Licht. Und im Finale: Da wuchsen beim Adelphi Quartet aus den dreitönigen Motiven verzweifelte Schmerzensschreie, die sich aus dem satten Klang des Quartetts herauslösten. Stürmischer Applaus.

 

Landshuter Zeitung, Eberhard Iro, 2.2.2023

Aufregende Neuigkeiten zum neuen Jahr!

Wir freuen uns sehr, mit Adam Newman einen fantastischen Bratscher und wunderbaren Freund im Quartett willkommen zu heißen! Wir haben bereits einige inspirierende Wochen miteinander verbracht und sind sehr gespannt auf all die Abenteuer, die nun vor uns liegen. Was für ein schöner Start, dieses neue Kapitel mit unserer Rückkehr in die Wigmore Hall aufzuschlagen!

2. Preis und Sonderpreis

 

Das Adelphi Quartet gewinnt den 2. Preis sowie den Sonderpreis der Esterházy Stiftung beim internationalen Wettbewerb Wigmore Hall 2022

“Nicht der Polizist meiner Noten”

„… Die „Adelphis“ gehören bei aller Intensität und Leidenschaft … zu denen, die nichts plakativ zu Markte tragen, … luftig-leicht spielen … immer überlegt, etwas introvertiert, dabei durchaus mit Humor…“

Heidelberger Streichquartettfest, Süddeutsche Zeitung, Harald Eggebrecht, 25.1.2022

YCAT Artist

3. Preis und Sonderpreis

Das Adelphi Quartet gewinnt den 3. Preis sowie den Sonderpreis der jungen Jury beim internationalen Wettbewerb Premio Paolo Borciani 2021

Leidenschaft im Quartett

 

… Das Adelphi Quartett ist hier ganz in seinem Element und malt klingende Seelenlandschaften mit großer berührender Energie. Grandios, wie die faszinierende Spannung im Finale durchgehalten wird und gleichsam in einer aufstampfenden Stretta endet. Aerosole hin und her, da sind Bravorufe nicht zu verhindern. Die akkurat pointierende Zugabe, das Scherzo aus Joseph Haydns op. 33/4, schickt einen hoffnungsvoll in die gegen neun Uhr abends fast schon schlafende Stadt.

 

drehpunktkultur.at, Gottfried Franz Kasparek, 21.10.2020

Halffter-Uraufführung im Arp Museum

… Der Komponist [Pedro Halffter] saß höchstselbst am Klavier, unterstützt vom sagenhaften Adelphi Quartett. Diese junge Formation hatte das Konzert mit einem hochinteressanten Streichquartett seines Großonkels Ernesto Halffter eröffnet, ein faszinierendes Werk, das der klassischen Form huldigt, diese aber mit impressionistischer, so manches Mal an Debussy und Ravel gemahnender Raffinesse füllt. Spalt- und Misturklänge im zweiten Satz etwa zeugten von einer außerordentlichen Klangvision, die von den vier Mitgliedern des Quartetts mit bestechender Brillanz umgesetzt wurde. …

 

Bonner Generalanzeiger, Halffter Uraufführung, Guido Krawinkel, 18.8.2020

Zum Auftakt ein Streichquartett

 

… Die jungen MusikerInnen überzeugten mit einer erstklassigen Klangkultur und fanden dank einfühlsamem und hochsensiblen Musizierens mühelos zu einem wundervollen Kollektivklang. Auf drei mit allerlei musikalischen Modernismen gespickten und fintenreichen Stücken für Streichquartett von Igor Strawinsky ließen sie Klassisches von Josef Haydn folgen – zart schmelzend, munter galoppierend, folkloristisch inspiriert, dramatisch und beschwingt. Zum Höhepunkt geriet schließlich das Streichquartett Nr. 9. in Es-Dur von Dmitri Schostakowitsch, denn in der 1964 entstandene Komposition reiben sich Melancholisches und Nachdenkliches, Hoffnungsfrohes und Beschwingtes – ein wahres Feuerwerk aus unterschiedlichsten Stimmungen und avantgardistischen Einfällen, … Vom Adelphi Quartett grandios gespielt, und vom begeisterten Publikum mit tobendem Applaus bedacht. …

 

Bezau Beatz, KULTUR, Peter Füssl, 10.8.2020

1. Preis

 

Das Adelphi Quartet gewinnt den 1. Preis beim Wettbewerb der Irene Steels-Wilsing Stiftung beim Streichquartettfest des Heidelberger Frühling 2020